Aussprache von /w/ wie in WET /w/ im amerikanischen Englisch
Ein sehr häufiger Konsonant im amerikanischen Englisch. Du hörst ihn in wet, will, way, win.
Beim Konsonanten /w/ — dem Laut am Anfang von wet, will und wait — dreht sich alles um eng gerundete Lippen und eine rasche Auflösung. Forme einen kleinen Kreis mit den Lippen, während sich dein Zungenrücken hebt, und lass diese Form sofort in den nächsten Vokal aufspringen. Es ist ein hochaktiver, beweglicher Laut. Die klassische Falle für deutschsprachige Lernende: Die oberen Zähne berühren die Unterlippe, weil wir das englische W wie unser deutsches /v/ (wie in „Wasser“) behandeln. Für amerikanische Ohren klingt wet dann sofort wie vet. Für ein sauberes, amerikanisches /w/ müssen die Zähne zwingend komplett außer Reichweite bleiben.
Drei kleine Anpassungen.
Stimmen sie, kommt der Laut von ganz allein.
Forme mit den Lippen einen engen Kreis. Hebe den hinteren Zungenteil in Richtung des weichen Gaumens und setze die Stimme ein.
Mundform
/w/ wie in wet
Zunge
Der hintere Teil hebt sich in Richtung des weichen Gaumens. Der vordere Teil berührt leicht die Rückseite der unteren Schneidezähne.
Lippen
Forme einen engen Kreis.
Ein paar Dinge zum Merken.
Lass die Stimmlippen durchgehend schwingen, während du den Laut formst, und löse die Lippenrundung dann rasch auf.
Dieser Laut taucht am häufigsten an Wortanfängen auf — am Wortende kommt er schlicht nicht vor. Wenn der Buchstabe W am Ende eines Wortes steht (wie in „saw“ oder „new“), ist er Teil eines Vokals und erzeugt keinen konsonantischen W-Laut.
Auch in der Wortmitte (wie bei „unwind“) solltest du dir die Zeit nehmen, die Lippen zu einem vollständigen, engen Kreis zu formen.
Nutze ein verstecktes /w/ für die fließende Bindung. Wenn ein Wort auf einen gerundeten Vokal (wie /oʊ/ oder /u/) endet und das nächste mit einem Vokal beginnt, schieben Amerikaner ganz natürlich ein winziges /w/ dazwischen. Das verhindert den im Deutschen so üblichen harten Knacklaut vor dem Vokal: „go away“ fließt wie „go(w)away“ zusammen, „do it“ wie „do(w)it“.
Der /w/-Laut versteckt sich häufig hinter den Buchstaben O und U. Du hörst ein glasklares /w/ in Wörtern wie „one“, „once“, „choir“, „quiet“ und „language“, obwohl es dort gar keinen Buchstaben W gibt.
Vorsicht bei Wörtern wie „wood“, „wolf“ und „woman“: Weil der Vokal, der auf das /w/ folgt, ebenfalls gerundet ist, fällt das /w/ hier schnell unbemerkt unter den Tisch. Beginne mit einem extrem engen Lippenkreis für das /w/ und lockere ihn dann für den Vokal leicht auf.
Vielleicht hast du noch gelernt, bei Wörtern mit WH am Anfang (wie „when“ oder „where“) einen starken, gehauchten Luftstoß zu produzieren. Im modernen amerikanischen Standardenglisch ist das unnötig: „wine“ und „whine“ werden heute exakt gleich ausgesprochen.
16 Alltagswörter.
Tippe ein beliebiges Wort für die vollständige Analyse an — jede Reduktion, jeder Flap-T.
In echten Gesprächen.
5 kurze Sätze, in denen dieser Laut vorkommt. Tippe zum Abspielen; klicke auf den Titel für die vollständige Analyse.