Aussprache von CAT-Vokal /æ/ im amerikanischen Englisch
Ein sehr häufiger Vokal im amerikanischen Englisch. Du hörst ihn in cat, bad, hat, map.
Der /æ/-Vokal – der cat-Laut – ist der helle, leicht nasale Vokal, den das amerikanische Englisch für Wörter wie cat, hat, apple und back verwendet. Er ist ein tiefer vorderer Vokal: Der Kiefer senkt sich deutlich, der Zungenkörper bleibt tief und weit vorn, und die Mundwinkel ziehen sich leicht zurück. Sprecher von Spanisch, Italienisch und Mandarin weichen oft auf das reinere /ɑ/ in father (einen tiefen hinteren Vokal) aus, sodass cat schnell wie cot klingt. (Deutsche Muttersprachler neigen wiederum dazu, ihn durch ein „ä“ /ɛ/ zu ersetzen, was cat in Richtung „kätt“ abrutschen lässt.) Genau dieser helle, fast nasale „Twang“ ist es jedoch, der für einen Muttersprachler authentisch amerikanisch klingt.
Drei kleine Anpassungen.
Stimmen sie, kommt der Laut von ganz allein.
Senke den Kiefer deutlich. Halte den Zungenkörper tief und weit vorn und achte darauf, dass sich der hintere Zungenteil nicht in Richtung des weichen Gaumens hebt. Ziehe die Mundwinkel leicht zurück – fast so, als würdest du zu einem Lächeln ansetzen.
Mundform
/æ/ wie in cat
Kiefer
Senkt sich deutlich.
Zunge
Der Zungenkörper bleibt tief und weit vorn. Die Zungenspitze ruht an der Rückseite der unteren Schneidezähne. Der hintere Zungenteil bleibt tief und hebt sich NICHT in Richtung des weichen Gaumens.
Lippen
Die Mundwinkel werden leicht nach hinten und oben gezogen.
Zwei Dinge zum Merken.
Dies ist das sogenannte „flat A“, das sich deutlich vom „broad A“ in „father“ (/ɑ/) unterscheidet.
Viele Sprachen haben genau diesen Vokal nicht – auch das Deutsche nicht. Für Nicht-Muttersprachler ist er deshalb oft der am schwersten zu meisternde Laut. (Vorsicht: Das deutsche „ä“ /ɛ/ ist nicht tief genug, sodass „cat“ schnell wie „kätt“ klingt.)
Vergleiche mit ähnlichen Lauten.
Wenn dein Laut in einen Nachbarn rutscht, hier erkennst du den Unterschied.
FATHER-Vokal
Beim AH (/ɑ/) drückt sich die Zunge im hinteren Bereich nach unten, wodurch hinten im Mund mehr dunkler Raum entsteht. Beim A (/æ/) verlagert sich die Zunge nach vorn und bleibt tief, während die Mundwinkel zurückgezogen werden.
BED-Vokal
Beim A (/æ/) senkt sich der Kiefer weiter und die Zunge bleibt im vorderen Bereich tiefer. Beim EH (/ɛ/) wölbt sich der mittlere/vordere Zungenteil nach oben, die Lippen sind entspannt und neutral, und der Kiefer senkt sich weniger.
16 Alltagswörter.
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Regeln im Redefluss, an denen /æ/ beteiligt ist.
Jede Regel hat ihre eigene Seite mit Beispielen und Übungstipps.
Vokal vor Nasal (æ + M/N)
Der "/æ/"-Vokal hebt sich und rückt vor M oder N nach vorne — die Zunge zieht nach oben und vorne und erzeugt einen gespannten [eə]-Gleitlaut (zwischen /e/ und /ə/). Kein reines /æ/.
Regel 09Vokal vor NG (æ + ŋ)
Der Vokal verändert sich und klingt wie /eɪ/ ("ay" wie in "say").