Aussprache von /s/ wie in SUN /s/ im amerikanischen Englisch

Ein sehr häufiger Konsonant im amerikanischen Englisch. Du hörst ihn in see, say, sit, set.

IPA /s/ So klingt's s Kategorie Konsonant
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Der Frikativ /s/, der sun-Laut, ist der scharfe, zischende Konsonant, den das amerikanische Englisch in Wörtern wie see, sit, some und city verwendet. Für deutschsprachige Lernende ist das eine vertraute Basis: Er entspricht exakt unserem scharfen, stimmlosen S wie in „weiß“ oder „Wasser“. Um ihn zu bilden, bringst du die Zähne nah zusammen, lässt die Zungenspitze direkt hinter den oberen Schneidezähnen schweben und presst einen gleichmäßigen Luftstrom durch den engen Spalt. Eine winzige Rille längs der Zungenmitte bündelt diese Luft zu einem fokussierten, hohen Zischen. Deine Stimmlippen bleiben dabei komplett stumm — genau das unterscheidet das /s/ von seinem Partner, dem stimmhaften /z/.

So bildest du ihn

Drei kleine Anpassungen.

Stimmen sie, kommt der Laut von ganz allein.

Platziere die Zungenspitze nah am Gaumen, direkt hinter den oberen Zähnen. Presse die Luft durch diesen engen Spalt. Der Laut ist komplett stimmlos.

Mundposition für /s/ in see

Mundform

/s/ wie in see

Zunge

Die Spitze schwebt nahe am Zahndamm und bildet längs der Mitte eine schmale Rille.

Lippen

Leicht gespreizt.

Kurze Tipps

Zwei Dinge zum Merken.

Die Rille in der Zungenmitte ist entscheidend. Der Luftstrom muss gebündelt und darf nicht breit gestreut werden.

Dieser Laut bildet ein Konsonantenpaar mit dem /z/. Beide nutzen exakt dieselbe Mundstellung, aber beim /z/ kommt die Stimmhaftigkeit durch deine Stimmlippen hinzu.

Wo sich dieser Laut verwandelt

Regeln im Redefluss, an denen /s/ beteiligt ist.

Jede Regel hat ihre eigene Seite mit Beispielen und Übungstipps.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu /s/.

Wie bilde ich das /s/ sauber und ohne Lispeln?
Halte die Zungenspitze strikt hinter den Schneidezähnen, niemals dazwischen. Ein Lispeln entsteht, wenn die Zunge nach vorn rutscht und die Zähne berührt oder sogar hindurchstößt. Dann wird aus dem scharfen /s/ schnell ein weiches TH wie in think. Verankere die Ränder deiner Zunge an den oberen Backenzähnen. Das hält die Zungenspitze hinten und lässt den Luftstrom sauber durch die mittlere Rille zu einem klaren Zischen strömen.
Warum klingt der Buchstabe S manchmal wie ein Z?
Der Buchstabe S wird im Englischen viel häufiger als summendes, stimmhaftes /z/ gesprochen, als man vielleicht erwartet. Wenn ein S am Wortende nach einem stimmhaften Laut steht — wie in dogs, shoes oder is —, machen Amerikaner daraus ein /z/. Auch zwischen zwei Vokalen wird es oft zum /z/, etwa in music oder busy. Das scharfe /s/ taucht meistens am Wortanfang auf (sun) oder nach stimmlosen Konsonanten (cats). Hier lauert für uns die typische Auslautverhärtung: Unser deutscher Sprachreflex zwingt uns dazu, Konsonanten am Wortende hart und stimmlos zu machen (aus is wird „iss“). Achte ganz bewusst darauf, das Summen am Wortende beizubehalten, damit dogs nicht wie docks klingt.
Was ist der Unterschied zwischen dem /s/ und dem SH-Laut?
Der Unterschied liegt rein in der Form von Zunge und Lippen. Für das /s/ in see ist die Zungenspitze weit vorn, direkt hinter den Zähnen, und die Lippen sind leicht in die Breite gezogen. Für den SH-Laut in she (der exakt unserem deutschen „sch“ entspricht) zieht sich die Zunge weiter nach hinten in den Mund zurück, der Luftstrom fächert sich breiter auf und die Lippen stülpen sich nach vorn. Andere Lernende verwechseln diese Laute oft in beide Richtungen: Japanische Sprecher lassen seat oft wie sheet klingen, während spanische Muttersprachler das Gegenteil tun und aus sheet ein seat machen.

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