Aussprache von /t/ wie in TEN /t/ im amerikanischen Englisch
Ein sehr häufiger Konsonant im amerikanischen Englisch. Du hörst ihn in time, top, test, take.
Das amerikanische /t/ ist ein echter Verwandlungskünstler – kaum ein anderer Konsonant im Englischen verändert sich so stark je nach seiner lautlichen Umgebung. Zwischen zwei Vokalen, von denen der zweite unbetont ist (water, butter), wird es zum Flap-T: einem sehr schnellen, d-ähnlichen Laut. Steht es vor einem N am Wortende (button, certain), schließt es sich zu einem Knacklaut (Glottisschlag). Nach einem N (interview, internet) fällt das /t/ oft sogar komplett weg. Das „saubere“, klassische Schulbuch-T hörst du meist nur am Anfang einer betonten Silbe, wie in top, take oder test.
Drei kleine Anpassungen.
Stimmen sie, kommt der Laut von ganz allein.
Berühre mit der Zungenspitze oder dem vorderen Zungenblatt den Gaumen direkt hinter deinen Zähnen. Halte den Kiefer entspannt. Stoppe den Luftstrom und löse den Verschluss dann mit einem kleinen Luftstoß.
Mundform
/t/ wie in time
Zunge
Die Zungenspitze oder der vordere Zungenteil hebt sich weit nach vorn an den Gaumen und berührt ihn direkt hinter den oberen Schneidezähnen.
Lippen
Öffnen sich leicht für den Luftstoß beim Lösen.
Zwei Dinge zum Merken.
Am Anfang einer betonten Silbe wird das Standard-T mit einem deutlichen Luftstoß (der Aspiration) gesprochen – ähnlich wie im Deutschen. Nach einem /s/ (wie in stop, start) verschwindet diese Behauchung jedoch völlig.
Die Mundstellung ist identisch mit der des /d/, allerdings ohne Vibration der Stimmlippen – das /t/ ist also stimmlos.
16 Alltagswörter.
Tippe ein beliebiges Wort für die vollständige Analyse an — jede Reduktion, jeder Flap-T.
In echten Gesprächen.
5 kurze Sätze, in denen dieser Laut vorkommt. Tippe zum Abspielen; klicke auf den Titel für die vollständige Analyse.
Regeln im Redefluss, an denen /t/ beteiligt ist.
Jede Regel hat ihre eigene Seite mit Beispielen und Übungstipps.
T/D-Flap
/t/ oder /d/ wird zu einem schnellen Flap [ɾ] — klingt wie ein weiches D.
Regel 02Glottales T
/t/ wird zu einem Glottalverschluss [ʔ] — ein Knacklaut in der Kehle.
Regel 03Wegfallendes T (nach N)
/t/ ist komplett stumm — die Zunge überspringt den T-Verschluss und geht direkt von der N-Position zum nächsten Laut über.
Regel 04Wegfallendes T (Konsonantencluster)
/t/ fällt vollständig weg — die umliegenden Konsonanten fließen ohne das T zusammen.
Regel 05TR-Palatalisierung
/t/ verschiebt sich Richtung /tʃ/ ("ch"), sodass TR wie "chr" klingt.
Regel 11Plosiv ohne Lösung
Luft wird gestaut, aber es gibt keinen Lösungsstoß — die Artikulatoren halten die Position.
Regel 15Assimilation (T/D/S/Z + Y)
Zwei Laute verschmelzen: T+Y → CH, D+Y → J, S+Y → SH, Z+Y → ZH.
Regel 16Wortübergreifender T/D-Flap
Gleicher Flap wie innerhalb eines Wortes (R1), aber über zwei Wörter hinweg.