Aussprache von Vokalelision in Kontraktionen ɪ→∅ im amerikanischen Englisch

Bei einsilbigen -ts-Kontraktionen (it's = it + is, that's = that + is, what's = what + is, let's = let + us) wird der unbetonte Vokal des Enklitikons ("is" /ɪ/ oder "us" /ə/) bei schnellem Sprechen vollständig elidiert und hinterlässt nur den finalen Konsonantencluster /ts/.

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Wenn Amerikaner bei normalem Sprechtempo it's cold sagen, schrumpft das /ɪ/ in it's auf null zusammen — in der Phonetik nennt man das Vokalelision in Kontraktionen. Heraus kommt ein kurzes, knackiges ts direkt vor dem cold. Dieselbe Stauchung trifft auch andere einsilbige Kontraktionen auf -ts: In that's right, what's up und let's go wird der Vokal zwischen den Konsonanten in der Umgangssprache auf ein absolutes Minimum reduziert. Deine Zunge behält das Konsonantengerüst und überspringt die vokalische Füllung, weil dein Gehirn — und das deines Zuhörers — das Wort ohnehin längst aus dem Kontext ergänzt hat.

Wann die Regel greift

Echte Wörter, in denen die Regel greift.

3 Wörter als Beispiele, die genau zeigen, wann die Regel greift.

it's

It's steht am unbetonten Anfang so vieler Sätze (it's fine, it's cold, it's raining), dass das /ɪ/ hier die extremste Stauchung überhaupt erfährt. Bei schnellem Sprechen verschwindet der Vokal komplett, sodass nur der /ts/-Cluster bleibt, der nahtlos in das nächste Wort übergeht.

that's

That's right, that's great, that's it: Das /æ/ wird massiv gestaucht, und bei schnellem, lockerem Sprechen wird das Wort zu einem kurzen ts, das sich direkt an das Folgewort heftet. Das /ð/ am Anfang verhält sich dabei wie immer — getilgt wird der Vokal in der Mitte, nicht das Konsonantengerüst. Vergleiche that's right (sorgfältig) mit tsright (umgangssprachlich), und du wirst hören, wie der Vokal von einem vollen /æ/ auf null reduziert wird.

what's

What's in lockeren Redewendungen wie what's up oder what's that verhält sich genauso: Das /ʌ/ fällt beim schnellen Sprechen fast komplett aus — übrig bleibt ein gestauchter Vokal, der so kurz ist, dass man ihn kaum noch hört. Die Kompression betrifft ausschließlich den Vokal, nicht die Konsonanten.

Wo du es hörst

In echten amerikanischen Gesprächen.

Du wirst das in jeder lockeren Situation hören, in der ein Amerikaner eine schnelle Kontraktion benutzt — it's fine wird zu tsfine, that's right wird zu tsright, what's up wird zu tsup. Derselbe verschluckte Vokal taucht mitten im Satz bei that's, what's und let's auf, solange der Sprecher nicht absichtlich langsamer wird, um etwas zu betonen. Sprichst du in jeder Kontraktion den vollen Vokal aus, klingt dein Englisch übervorsichtig — eher nach einem Vorstellungsgespräch als nach einer echten Unterhaltung.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Ausfall von Vokalen in it's, that's und let's.

Verschwindet der Vokal in Kontraktionen wie „it's“ tatsächlich, oder wird er einfach nur kürzer?
Das hängt von der Kontraktion und dem Sprechtempo ab. Bei schnellem, lockerem Sprechen verschwindet das /ɪ/ in it's oft völlig: Du hörst /tskoʊld/ für it's cold. Die Vokale in that's, what's und let's stauchen sich meist extrem zusammen, statt ganz wegzufallen, da ihre Vokale (/æ/, /ʌ/, /ɛ/) mehr akustische Substanz haben als ein kurzes /ɪ/. So oder so rekonstruiert das Gehirn des Zuhörers das vollständige Wort aus dem Kontext. Der Vokal muss nicht in voller Länge da sein, um verstanden zu werden.
Ist es falsch, den vollen Vokal in „it's“ oder „let's“ auszusprechen?
Nicht falsch, nur sehr bewusst. Wenn du jeden Vokal in it's fine, let's go, what's up klar artikulierst, werden amerikanische Zuhörer das so wahrnehmen, als würdest du jedes Wort betonen, extrem sorgfältig sprechen oder aus einem Umfeld kommen, in dem Formalität wichtig ist (eine Präsentation, ein Gerichtssaal, ein Vorstellungsgespräch). Die Vokalreduktion ist im Alltag der absolute Standard. Triffst du jeden Vokal perfekt, rutscht du in ein deutlich formelleres Register — was völlig in Ordnung ist, wenn genau das dein Ziel ist.
Wie übe ich diese verkürzten Kontraktionen, ohne es zu übertreiben?
Beginne mit it's am Satzanfang: Das ist der einfachste Fall. Sprich it's cold auf drei Arten: voll ausgesprochen (ihts cold), reduziert (uts cold) und maximal verkürzt (ts cold). Mach dich mit der dritten Variante vertraut und versuche dann dieselbe Abstufung bei that's right, what's up und let's go. Erzwinge die Verkürzung nicht, wenn du langsam sprichst — sie klingt nur bei echtem Unterhaltungstempo natürlich. Die Geschwindigkeit erledigt hier die halbe Arbeit.

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