Aussprache von /h/ wie in HAT /h/ im amerikanischen Englisch

Ein sehr häufiger Konsonant im amerikanischen Englisch. Du hörst ihn in home, happy, help, heavy.

IPA /h/ So klingt's h Kategorie Konsonant
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Der Konsonant /h/ — der Laut am Anfang von hat, home und hello — ist eigentlich gar kein klassischer Konsonant. Es handelt sich im Grunde nur um einen stimmlosen, aus der Kehle gepusteten Luftstrom, der exakt die Form des darauffolgenden Vokals annimmt. Deine Zunge und Lippen blockieren die Luft nicht und erzeugen keinerlei Reibung; sie bereiten sich lediglich auf den Rest des Wortes vor. Im alltäglichen amerikanischen Englisch verschwindet dieser Hauch bei schnellem Sprechtempo oft komplett, insbesondere bei unbetonten Pronomen wie he, him und her.

So bildest du ihn

Drei kleine Anpassungen.

Stimmen sie, kommt der Laut von ganz allein.

Lass einen sanften Luftstrom aus der Kehle durch den geöffneten Mund entweichen. Es gibt keinerlei Kontakt mit Zunge oder Lippen.

Mundposition für /h/ in home

Mundform

/h/ wie in home

Zunge

Entspannt. Bewegt sich bereits in die Position des folgenden Vokals.

Lippen

Geöffnet, nehmen die Form des folgenden Vokals an.

Kurze Tipps

Ein paar Dinge zum Merken.

Das H ist reiner Atem. Dein Mund formt bereits den darauffolgenden Vokal.

Erzeuge keine Reibung oder Verengung im Rachenraum. Es sollte einfach wie ein behauchter Start in den Vokal klingen.

Achte auf das stumme H. In einigen wenigen, aber sehr häufigen Wörtern wie hour, honest, honor und ghost entfällt das H komplett — du beginnst direkt mit dem Vokal.

Wo sich dieser Laut verwandelt

Regeln im Redefluss, an denen /h/ beteiligt ist.

Jede Regel hat ihre eigene Seite mit Beispielen und Übungstipps.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu /h/.

Warum lassen Amerikaner in Wörtern wie "him" oder "her" manchmal das H weg?
Das ist eine natürliche Abkürzung im amerikanischen Alltag, die man Pronomenreduktion nennt. Wenn häufige Pronomen wie he, him, his oder her unbetont mitten im Satz auftauchen, verschwindet das /h/ meistens. Eine Phrase wie tell him I said hi klingt dann tatsächlich wie tell-im I said hi. Das hat nichts mit fauler Aussprache zu tun, sondern ist exakt die Art, wie Amerikaner im echten Leben sprechen. Wenn du in einer schnellen Unterhaltung jedes einzelne H aussprichst, klingst du schnell übertrieben formell oder leicht roboterhaft.
Warum klingt mein /h/ zu hart oder kratzig?
Wahrscheinlich erzeugst du Reibung im Rachen oder Mundraum und verengst Stellen, an denen die Luft eigentlich frei fließen sollte. Deutsche Muttersprachler neigen manchmal dazu, das englische H wie den rauen Frikativ in „ach“ klingen zu lassen. Das amerikanische /h/ ist aber völlig weich. Es ist nur ein sauberer, sanfter Lufthauch — genau wie bei einem Seufzer oder wenn du einen Spiegel anhauchst. Weder Zunge noch Rachen sollten sich anspannen, kratzen oder den Luftstrom blockieren. Um das zu beheben: Entspanne deine Kehle, öffne den Mund für den kommenden Vokal und atme einfach lautlos aus, bevor du deine Stimme einsetzt.
Sprechen Amerikaner das H in Wörtern aus, die mit WH beginnen, wie "what" oder "where"?
Im modernen amerikanischen Englisch fast nie. Wörter wie what, where, when und why werden mit einem einfachen /w/ gesprochen, wodurch which und witch völlig identisch klingen. Vor Jahrzehnten nutzten viele Sprecher für diese Wörter noch einen behauchten HW-Laut, und in älteren Filmen oder bestimmten regionalen Dialekten wirst du ihn auch heute noch gelegentlich hören. Aber für die alltägliche Standardkonversation kannst du das H heute getrost ignorieren und direkt mit einem sauberen W beginnen. Die einzigen Ausnahmen sind Wörter wie who, whose und whole — diese beginnen mit einem /h/ und haben ein stummes W.

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